Vier Sätze pro Woche. Das ist alles, was dein Muskel braucht.

Nicht vier Sätze täglich. Nicht vier Sätze pro Einheit. Vier Sätze pro Woche, pro Muskel, reichen aus, um Kraft aufzubauen. Wer das zum ersten Mal hört, hält es für einen Irrtum. Es ist keiner.

Der Körper reagiert nicht auf maximale Trainingsreize, sondern auf den minimalen Reiz, der ihn zur Anpassung zwingt. Alles darüber hinaus ist kein Fehler, aber auch kein Gewinn - jedenfalls nicht für jemanden, der gesund und funktionsfähig bleiben will.

Das Volumen-Dogma - die Überzeugung, dass mehr Sätze automatisch mehr Ergebnis bedeuten - kommt nicht aus der Physiologie. Es kommt aus dem Bodybuilding-Umfeld, wo extreme Reize tatsächlich gebraucht werden, um den letzten Prozentpunkt aus einem bereits weit entwickelten Körper herauszuholen.

Für alle anderen gilt: Die Kurve des Muskelaufbaus flacht schnell ab. Wer von vier auf acht Sätze erhöht, gewinnt noch etwas. Wer von zwölf auf sechzehn geht, kaum noch. Das Problem ist, dass die Fitness-Industrie an dieser Kurve kein Interesse hat, weil sie Programme, Supplements und Trainingszeit verkauft.

Vier Sätze lassen sich in zwanzig Minuten erledigen. Der Grund, warum das niemand glaubt, liegt nicht in der Wissenschaft.

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